Heileurythmie - Praxis
Theodor Hundhammer

Anthroposophie
    
 
 


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Anthroposophie ist der Versuch, zu lernen, die geistige Welt in der sinnlichen wahrzunehmen und seine Handlungen damit abzustimmen. Welche Rolle die Anthroposophie auf meinem therapeutischen Weg spielt und wie ich sie zur Zeit verstehe, will ich hier kurz beschreiben. 

Ich habe die Anthroposophie mit 24 Jahren kennengelernt, als Bühnenhelfer bei den Michaeli-Festspielen am Goetheanum. Damals hatte ich die Frage, ob ich statt Fortsetzung des Maschinenbaustudiums besser Bühnenbildner werden sollte. Die Begegnung mit der Anthroposophie war zufällig, ich hatte noch nie davor von ihr gehört. 

Den für mich neuen Gedanken der Reinkarnation konnte ich nicht zurückweisen, zu eindrücklich waren die Begegnungen mit Menschen, die mit dieser Tatsache in innerer Gewissheit lebten. Das bedeutet natürlich auch, dass es für alle Menschen unmöglich ist, ihre Existenz selber zu beenden. Selbstmord als grosse Illusion, die alles nur noch komplizierter macht! 

Danach habe ich mich 21 Jahre lang intensiv mit anthroposophischen Fragen beschäftigt. Ich habe versucht, mein Verständnis von Technik zu erweitern, habe mich mit sozialen Fragen beschäftigt, habe Eurythmie und Heileurythmie studiert. 

In den letzten Jahren habe ich diesen Schwerpunkt verlagert. Ich habe gemerkt, wie viel ich auch von Menschen lernen kann, die sich nicht direkt mit Anthroposophie beschäftigen. Auch habe ich das Spektrum meiner Beschäftigung mit dem Körper und seinen Entwicklungspotentialen noch erweitert. Schliesslich ist er es, mit dem wir ins nächste Leben reisen, und nicht der Kopf. 

Deshalb findet man mich zur Zeit wenig an anthroposophischen Veranstaltungen. Ich versuche stark, meinen Boden neu zu bilden. In dem Sinn, dass ich das Netz, auf dem ich stehe, auch bei anderen Strömungen verankern können möchte.

Im Folgenden noch 4 Texte, die für mich bedeutsam sind 

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Friedrich Nietzsche: Zarathustras Abschied

Als Zarathustra diese Worte (von der schenkenden Tugend) gesagt hatte, schwieg er, wie einer, der nicht sein letztes Wort gesagt hat; lange wog er den Stab zweifelnd in seiner Hand. Endlich sprach er also: – und seine Stimme hatte sich verwandelt.

Allein gehe ich nun, meine Jünger! Auch ihr geht nun davon und allein! So will ich es. Wahrlich, ich rate euch: geht fort von mir und wehrt euch gegen Zarathustra!

Und besser noch: schämt euch seiner! Vielleicht betrog er euch. Der Mensch der Erkenntnis muss nicht nur seine Feinde lieben, sondern auch seine Freunde hassen können.

Man vergilt einem Lehrer schlecht, wenn man immer nur der Schüler bleibt. Und warum wollt ihr nicht an meinem Kranze rupfen? Ihr verehrt mich; aber wie, wenn eure Verehrung eines Tages umfällt? Hütet euch, dass euch nicht eine Bildsäule erschlage! Ihr sagt, ihr glaubt an Zarathustra? Aber was liegt an Zarathustra?

Ihr seid meine Gläubigen: aber was liegt an allen Gläubigen! Ihr hattet euch noch nicht gesucht: da fandet ihr mich. So tun alle Gläubigen; darum ist es so wenig mit allem Glauben. Nun heisse ich euch, mich verlieren und euch finden; und erst, wenn ihr mich alle verleugnet habt, will ich euch wiederkehren.       


Dornröschen



Der Prinz wagt sich in die Dornenhecke, die das Schloss umgibt, hinein, ohne zu wissen, ob er durchkommt. Doch die Hecke weicht zur Seite, er gelangt zu Dornröschen und darf sie aus dem Schlafe wecken.

Warum?

Weil vorher neunundneunzig andere das gleiche versucht haben und er der hundertste war! Nur das unterscheidet ihn von den anderen.

Darum sind die neunundneunzig anderen, die in der Hecke hängen bleiben genauso tolle Typen und  königlich wie der hundertste. Ohne dass diese auf dem Weg zu Dornröschen in die Hecke gegangen wären, gäbe es keinen hundertsten.

Ich weiss nicht, ob ich der zweiunddreissigste oder der achtundsiebzigste bin. Mir geht es darum, einzudringen in die Welt unserer Sehnsucht, allein oder mit anderen. Die Pflanze wächst, bildet Knoten und daraus Blätter. Ableger, die abstehen vom Trieb, aber doch das nötige Licht einsammeln und Stärke bilden. Damit irgendwann aus einem hundertsten Knoten die Blüte entsteht.

Eine der (für mich) wichtigsten Kernaussagen des Märchens




Im Geiste lag der Keim meines Leibes
Und der Geist hat eingegliedert meinem Leibe
die sinnlichen Augen,
auf dass ich durch sie schaue
das Licht der Körper.
Und der Geist hat eingeprägt meinem Leibe
Empfindung und Denken
und Gefühl und Wille,
auf dass ich durch sie wahrnehme die Körper
und auf sie wirke.
Im Geiste lag der Keim meines Leibes.




In meinem Leibe liegt des Geistes Keim.
Und ich will eingliedern meinem Geiste
die übersinnlichen Augen,
auf dass ich durch sie schaue das Licht der Geister.
Und ich will einprägen meinem Geiste
Weisheit und Kraft und Liebe,
auf dass durch mich wirken die Geister
und ich werde das selbstbewusste Werkzeug
ihrer Taten.
In meinem Leibe liegt des Geistes Keim.

Rudolf Steiner, GA 266/2, S. 20

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Edelsteinmeditation


Wenn man nicht nur sich die Fähigkeit erwirbt, ein zweites Dasein im Gedankenleben zu haben, das noch immer eingeschlossen bleibt in den Raumesleib, sondern wenn man sich die Fähigkeit erwirbt, ausser seinem Leibe zu leben, dadurch, dass man nicht bloss Gedanken intensiv in seinem Bewusstsein leben lässt, sondern sie auch ganz übungsgemäss, durch systematische Übungen aus seinem Bewusstsein immer fortschaffen kann, dann erwirbt man sich diesen Erlebenszustand ausserhalb des Leibes. Ich will eine einfache Übung angeben.

Man nehme an, man schaue einen Kristall an. Man hat durch seine Augen diesen Kristall vor sich. Derjenige, der ein blosses Medium sein will oder zu einer Art von Hypnose kommen will, der starrt diesen Kristall an, und der Eindruck, den der Kristall auf ihn macht, versetzt ihn in einen Zustand der Unbesonnenheit. Damit hat anthroposophische Geisteswissenschaft nichts zu tun. Sie muss zu ganz anderen Übungen ihre Zuflucht nehmen. Für sie handelt es sich darum, dass, indem man einen Kristall anschaut, man zuletzt dazu kommt, von ihm abzusehen, zu abstrahieren, wie man sonst von Gedanken nur abstrahiert. So hat man einen Kristall vor sich und lernt durch ihn nicht physisch, aber seelisch durchzuschauen, so dass man seine Augen nicht benützt, um ihn anzuschauen, trotzdem man sie voll offen hat, und man gestaltet das seelische Erkennen so, dass man den Kristall nicht mehr vor sich hat, dass man ihn für die Anschauung wegschafft. Man kann diese Übungen auch so machen, dass man eine Farbe, die man vor sich hat, wegschafft, so dass man sie, trotzdem man sie vor sich hat, nicht mehr schaut.

Und so kann man insbesondere Übungen machen dahingehend, dass man Gedanken, die durch das äussere Leben im gegenwärtigen Augenblicke auftauchen, oder aber in früheren Momenten des Erdenlebens durchgemacht worden sind und jetzt als Erinnerungen auftauchen, dass man solche Gedanken fortschafft, das Bewusstsein von ihnen leer macht, damit man bloss wacht und eigentlich nichts von der äusseren Welt in seinem Bewusstsein hat.
Macht man solche Übungen, dann findet man in sich die Möglichkeit, mit seinem Leben nicht mehr innerhalb der Grenzen seines Raumesleibes zu bleiben, sondern über denselben hinauszugehen. Man erlebt dann das Leben der ganzen Umwelt mit, die man sonst nur in ihren sinnlichen Erscheinungen anschaut.

Dadurch tritt vor allen Dingen im ganz besonnenen Bewusstsein etwas auf, was ich vergleichen kann mit einer Erinnerung an das Leben, das man im Schlafe zubringt, an das Leben, das man zubringt vom Einschlafen bis zum Aufwachen. Geradeso wie man sich für das gewöhnliche Wahrnehmen auf den gegenwärtigen Augenblick beschränkt sieht, so sieht man sich für das gewöhnliche Leben beschränkt auf dasjenige, was man immer im wachen Zustande erlebt hat.

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Eurythmie auf Skiern

www.skieurythmie.ch


Der Kulturauftrag von Eurythmie und Heileurythmie
Vortrag in Bern
11. November 2016


Eurythmie auf Skiern
Anthroposophie heute
Vortrag in Basel
10. Februar 2017


Sommer-Herbst-
Eurythmiekurs
18. Aug. bis 8. Dez.
Do. 14-tägig 17:30-18:30
Bern
Programm

Frauenheiltage München
29./30. Oktober
Eurythmiebeiträge zwischen den Vorträgen
Programm

Achtsamkeitskurse
in Bern und Biel
Programme


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