Heileurythmie - Praxis
Theodor Hundhammer

Bewegte Worte
    
 
 


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MOTTO

unser Körper -
ein Bergwerk
unsere Knochen -
die Felsen

begehbar, tief, gewaltig;

eine Offenbarung und voller Schätze

Bergmannslied

Der ist der Herr der Erde,
wer ihre Tiefen misst
und jeglicher Beschwerde
in ihrem Schoss vergisst.
Wer ihrer Felsenglieder
geheimen Bau versteht
und unverdrossen nieder
zu ihrer Werkstatt geht
Er ist mit ihr verbündet
und inniglich vertraut
und wird von ihr entzündet,
als wär´sie seine Braut.
Er sieht ihr alle Tage
mit neuer Liebe zu
und scheut nicht Fleiss noch Plage;
sie lässt ihm keine Ruh.
Die mächtigen Geschichten
der längst verflossnen Zeit
ist sie ihm zu berichten
mit Freundlichkeit bereit.
Der Vorwelt heil´ge Lüfte
umwehn sein Angesicht
und in die Nacht der Klüfte
strahlt ihm ein ew´ges Licht.
Er trifft auf allen Wegen
ein wohlbekanntes Land,
und gern kommt sie entgegen
den Werken seiner Hand.
Im folgen die Gewässer
hilfreich den Berg hinauf,
und alle Felsenschlösser
tun Ihre Schätz´ihm auf.
Er führt des Goldes Ströme
in seines Königs Haus
und schmückt die Diademe
mit edlen Steinen aus.
Zwar reicht er treu dem König
den glückbegabten Arm,
doch fragt er nach ihm wenig
und bleibt mit Freuden arm.
Sie mögen sich erwürgen
am Fuß um Gut und Geld;
Er bleibt auf den Gebirgen
der frohe Herr der Welt.
Novalis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hinten Sein
und Vorne Sein

Mein Stern über mir
Mein Stern unter mir

Mein Engel in mir

Auf und Abströmen
Eng und Weitwerden
Ein und Ausströmen

Und immer das Gegenteil
gleichzeitig

ATMEN

Dann fängt es an, dass man bewegt wird

erstaunend
berührend
befreiend
ermutigend

Das ist
Eintauchen und Auftauchen

T.H.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     
 

Bewegte Worte ist ein Begriff, der darauf hindeutet, dass unsere Worte mit spezifischen Orten unseres Körpers in Zusammenhang stehen. Worte sind eigentlich "bewegte Orte", "W-Orte" eben . Im Folgenden ist ausgeführt, wie diese Zusammenhänge auf dem Gebiet der Bewegung angewendet werden können.

Die Anregungen dafür habe ich von dem Goldschmied Herbert Vetter, der eine Eurythmie unterrichtet, bei der man sich für die in unseren Lauten und Worten wirkenden Wesen öffnet und den Zugang zu ihnen sucht. Herbert Vetter unterrichtet Äthereurythmie und Ätherheileurythmie in Aesch bei Basel. In seinem Aelier in Todtnauberg im Schwarzwald unterrichtet er Edelsteinmeditation und das Schmieden der Planetensiegel. Weitere Informationen finden Sie auf seiner Website www.herbert-vetter.de



Unser Körper ist ein Spiegelbild des Universums. An jedem Ort des Körpers sind bestimmte Tierkreis- und Planetenkräfte wirksam.

Die Sprache und ihre Laute führen mich zunächst unbewusst zu diesen Kraftorten. In Bewegte (W)Orte beziehe ich sie bewusst in die Entstehung meiner Sprache und deren Bewegung ein. Die Tierkreis- und Planetenkräfte beginnen durch den Körper zu sprechen.

Geht man dann noch weiter "in die Worte hinein" beginnt man ihre Inalte wesenhaft zu erleben. Aus "Gedanken" wird die Aufforderung: "Geh danken!" und der Turmalin ist der Turm wo alles drin ist: "Turm-all-in"

Mit Bewegte (W)Orte lernen Sie zum einen, unsichtbare Strömungen und Kräfte an sich und an anderen wahrzunehmen, sie zu bewegen und sich von ihnen bewegen zu lassen. Bewegte (W)Orte ist aber auch ein Weg zur Erarbeitung mantrischer Meditationen. Sie baut auf den Elementen der Eurythmie auf und verbindet diese mit ihrer konkreten körperlichen Grundlage.

Im folgenden finden Sie die Zusammenhänge detaillierter ausgeführt.


Gegenbewegung (Äther)

Unser Körper ist von vielfach differenzierten Schichten umgeben und durchdrungen (Äther). Sie schützen und bewegen den Körper, lassen ihn wachsen und heilen ihn.

Man fängt an, diese Kräfte zu spüren, wenn man bei einer Bewegung auch gleichzeitig deren Gegenbewegung als reale Strömung wahrnimmt. Eine mit Gefühl erlebte Abwärtsbewegung wird von einer Strömung aufwärts im Gleichgewicht gehalten und wenn ich mich weite, bildet sich auch mein Zentrum.

Fast jeder kennt das Phänomen, wie ein Arm von alleine steigt, nachdem er zuvor gegen eine Wand gedrückt wurde. Die Kräfte die das bewirken sind aber auch unmittelbar zugänglich. Wenn sie beginnen, die Glieder des Körpers mitzuziehen, dann sind Sie "im Äther" und erleben seine Qualitäten.

 

Flügel (Seelenatem)

Die Seele bewegt sich in den Äthern mit Hilfe dreier Flügelpaare wie sie in den Bildern der Cherubim und Seraphim dargestellt sind: Die die Empfindung tragenden Flügel der Schulterblätter, die das Herz öffnenden (und vom Herz geöffneten) vorderen Flügel der Schlüsselbeine, und das mit dem Willenszentrum verbundene obere Flügelpaar. Man kann lernen diese Flügel zu bewegen und sich von ihnen bewegen zu lassen.

 

Bewusstseinszentren (ICH)

Ich kann mit meinem Körperbewusstsein in meinem Körper spazieren gehen.

Ich kann mein Körperbewusstsein aber auch aus mir heraussetzen und mein Bewusstseinszentrum am entgegengesetzten Ende eines Raumes haben. Ich muss nur loslassen, dann werde ich von dort angezogen und es entsteht eine freie räumliche Bewegung dorthin.

Will ich in dieser vom Äther getragenen Bewegungsart bleiben, dann kann ich bemerken, dass das zuvor Herausgesetzte eine Bewegung in die Gegenrichtung vollzieht. So ist beim Ankommen der nächste Bewegungsraum vorbereitet und die Äther können mich weitertragen.

 

Planeten-Chakren

Die Orte der Hauptchakren (Saturn-Hinterkopf bis Mond-Beckenboden) sind seelisch/ätherische Öffnungen. Es macht einen Unterschied, durch welche Chakren ich in die Welt trete (oder sie verlasse). Ich bin mit ganz anderen Potentialen anwesend, je nachdem, ob ich meine Bauchkräfte aktiviere (Merkur), ob ich mein Herz geöffnet habe (Sonne) oder ob meine Stirne ihre Leuchtkraft entwickelt (Jupiter) u.s.w.

Solche Kraftfelder geben meinem Körper seine Ausstrahlung und Wirkung. Sie bewegen ihn als Ganzes.
 

Sprache erleben

Worte können im Körper gehört und als Bewegungen erlebt werden.

Beim Sprechen und gleichzeitigem Hineinlauschen mit den Körpersinnen können wir ihre Ätherbewegungen erfahren. Durch dieses Tor werden wir in ihre Weisheit und Kraft geführt.

Als Gegenbewegung entstehen sie als Kraftströmungen um mich und ich kann mich von ihnen differenziert bewegen und formen lassen.
 

Die Worte ernst nehmen

Sprache will wörtlich genommen werden, bis in ihre Silben hinein:

- Aus "Gedanken" wird die Aufforderung: "Gehe danken!"
- Der Turmalin ist der Turm wo alles drin ist: "Turm-all-in"
- Bewege ich Worte wie z.B. "ICH BIN" sind sie nicht mehr nur Subjekt - Prädikat sondern sie werden zu einem Erlebnis: "ICH, der BIN!" oder "Ich, der Behälter!" (englisch Bin = Behälter).
- Auch ein Empfindungsausdruck wie "O Lichtesschein" kann ein Satz sein: "O Licht, ES (das Weltenwort) scheine!

Das lässt sich aber nicht ausdenken sondern wird im Sprache-Tun erlebt und in der Bewegung realisiert.
 

Worte sind bewegte Orte, eben (W)ORTE

An jedem Ort des Körpers sind bestimmte Tierkreis- und Planetenkräfte wirksam. Diese haben von der Empfängnis bis zur Geburt den Körper des Menschen gebaut. Jede Kraft hat dabei an bestimmten Organen und Gliedern gewirkt. Sie sind in diesen so zuhause, wie umgekehrt der Körper in ihnen zuhause ist. Diese Orte und ihre Beziehungen sind aus der Astrologie allgemein bekannt.

Nach der Geburt erhalten diese Kräfte den Körper gesund und werden auf eine neue Art schöpferisch: Sie bewegen beim Sprechen von ihren Orten aus den Kehlkopf und bringen die Laute und damit die Worte hervor.

Die Sprache führt mich zunächst unbewusst zu diesen Kraftorten. Doch kann ich lernen, diese Quell- und Resonanzorte zu erleben. In Bewegte (W)Orte beziehe ich sie bewusst in die Entstehung meiner Sprache und Bewegung ein. So beginnen die Tierkreis- und Planetenkräfte durch den Körper zu sprechen.
 

Kein Wesen besteht aus sich selbst. Ein "H" als Beispiel

Das "H" ist im Schultergürtel, dem Zwilling, zu Hause, dort tritt es hervor.

Seinen Beginn hat es aber in seinem Gegenüber, dem feurigen Schützen, dem Oberschenkel. Beginnt das "H" mit einem "K" im Oberschenkel, erhält es von dort seine eigentliche Kraft. Über den Schützen kann im "H" auch die Bewusstseinsweite des Jupiter wirksam werden.

Im Zwilling wirkt aber auch der lichte Merkur, das helle "I". Über diesen hat das "H" auch eine Verbindung zur Jungfrau, von wo er seine Gelassenheit und auch Soveränität erhält.

Durch den Merkur ist das "H" auch mit dem Organ Lunge und dem Atem verbunden.

Wichtig ist, dass diese Beziehungen keine Vorstellungen sind, sondern Strömungen und Kräfteverbindungen. Sie werden durch den Willen aktiviert.
 

"Bewegte (W)Orte" ist Body Building

Es ist bis zu einem gewissen Mass möglich, das hier Besprochene mit Hilfe von Vorstellung und Muskeltätigkeit zu aktivieren. Fachterminologisch steigt man dann "von unten" in die Äther ein.

Dann bleibt die Aktion aber immer mit meinem Ego verbunden, mit "Macht!". Unter allem Ätherischen liegt dann immer noch die Anspannung, Verdichtung, Verhärtung.

Der andere (schwierigere) Weg ist, sich bis zu seinem Geistesmensch zu weiten und diesen wirksam werden zu lassen. Dieser hat sein Zentrum im Inneren des Körpers. Er wird durch den Körper aktiv.

Dann will ich nicht ich persönlich (z.B. "Bewegte (W)Orte" erleben) sondern ER-SIE-ES WILL. Und das ist urgesund - eine Offenbarung und immer eine Überraschung.

"Bewegte (W)Orte" baut auf den Elementen der Eurythmie auf und verbindet diese mit ihrer konkreten körperlichen Grundlage.

Mit "Bewegte (W)Orte" trainiere ich also ganz andere Muskeln als gewöhnlich. Man bekommt Zugang zu Kräften, die sonst nur unbewusst wirken. Es macht Spass, die dabei entdeckten Möglichkeiten auch im Alltag einsetzen zu können.

 

 

 

 

 


Eurythmie auf Skiern

www.skieurythmie.ch


Der Kulturauftrag von Eurythmie und Heileurythmie
Vortrag in Bern
11. November 2016


Eurythmie auf Skiern
Anthroposophie heute
Vortrag in Basel
10. Februar 2017


Sommer-Herbst-
Eurythmiekurs
18. Aug. bis 8. Dez.
Do. 14-tägig 17:30-18:30
Bern
Programm

Frauenheiltage München
29./30. Oktober
Eurythmiebeiträge zwischen den Vorträgen
Programm

Achtsamkeitskurse
in Bern und Biel
Programme


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